1. Vorwort 

Der Rat legt hiermit sein Gutachten 2005 mit dem Titel "Koordination und Qualität im Gesundheitswesen" vor. Neben der korporativen Koordination bilden die Zusammen­hänge zwischen sozioökonomischem Status und Gesundheit, die Strategien der Primär­prävention, die Schnittstellen zwischen der Kranken- und Pflegeversicherung, die Ver­sorgung mit Hilfs- und Heilmitteln in der GKV und die Einflussfaktoren auf die Ver­ordnung von Arzneimitteln Schwerpunkte der Betrachtung. Damit erfüllt der Rat seinen in § 142 Abs. 2 SGB V formulierten Auftrag, unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen und der vorhandenen Wirtschaftlichkeitsreserven Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überver­sorgungen sowie Mög­lichkeiten und Wege zur Weiterentwicklung des Gesundheits­wesens aufzuzeigen.

Im Rahmen der Erstellung des Gutachtens hat der Rat zahlreiche Gespräche geführt und wertvolle Anregungen erhalten. Er konnte jederzeit fachkundige Information im Bun­desministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung einholen. Im Einzelnen dankt der Rat: Herrn Prof. Dr. med. Dieter Borgers, Universität Bremen; Herrn Prof. Dr. med. Erland Erdmann, Universität zu Köln; Frau Mag. Andrea Ernst, arte-Redaktion, Köln; Herrn Dr. rer. pol. Raimund Geene, Gesundheit Berlin e. V.; Herrn Prof. Dr. phil. Dr. rer. med. Thomas Gerlinger, Universität Frankfurt; Herrn Prof. Dr. phil. Siegfried Geyer, Abteilung Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover; Herrn Andreas Großmann, BKK Bundesverband, Essen; Herrn Dr. rer. nat. Ulrich Hagemann, Bundes­institut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn; Herrn Dipl. Politikwiss. Marc-Stephan Hübner, M.A., Abteilung Allgemeinmedizin der Medizinischen Hoch­schule Hannover; Herrn Dipl.-Soz. Holger Kilian, Gesundheit Berlin e. V.; Herrn Prof. Dr. med. Johan P. Mackenbach, Erasmus Universität Rotterdam; Herrn Dr. phil. Andreas Mielck, MPH, GSF-Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesund­heitswesen; Herrn Prof. Dr. phil. Martin Moers, Fachhochschule Osnabrück; Herrn Dr. med. Michael de Ridder, Krankenhaus am Urban, Berlin; Frau Prof. Dr. phil. Doris Schaeffer, Universität Bielefeld; Herrn PD Dr. med. Christian A. Schneider, Uni­versität zu Köln; Frau Dr. rer. soc. Ingrid Schubert, Universität zu Köln; Herrn Prof. Dr. phil. Johannes Siegrist, Universität Düsseldorf; Herrn Prof. Dr. med. Klaus Stegmüller, Fach­hochschule Fulda; Herrn Prof. Dr. med. Gerold Stucki, Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München; Frau Dipl.-Psych. Susanne Wurm, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin.

Der Rat dankt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Lehrstühlen und In­stitutionen der Ratsmitglieder, insbesondere Herrn Dipl.-Volksw. Holger Cischinsky, Universität Mannheim; Frau Dipl.-Pflegepäd. Dagmar Dräger, Freie Universität Berlin; Herrn PD Dr. med. Dr. rer. pol. Afschin Gandjour, MBA, Universität zu Köln; Dr. rer. pol. Markus Lüngen, Universität zu Köln; Herrn Apotheker Frank Meyer, Universität Bremen; Frau Dr. med. Elke Scharnetzky, Universität Bremen; Herrn Dr. rer. cur. Maik Winter, Freie Universität Berlin; Herrn Dr. phil. Michael T. Wright, Wissenschafts­zent­rum Berlin für Sozialforschung.

Für die Erarbeitung und Durchsicht wichtiger Teile und für die Endredaktion des Gut­achtens konnte sich der Rat, wie schon in der Vergangenheit, auf die wissenschaft­lichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle stützen. Zu ihnen gehören Frau Dr. med. Sabine Maria List, MPH, Herr Dipl.-Volksw. Claus Michel, Herr Dr. med. Jan Paehler, M.Sc., Frau Dr. med. Dipl.-Sozialw. Sonja Schlemm, Frau Dr. oec. publ. Dipl.-Volksw. Astrid Selder und als Leiter der Geschäftsstelle Herr Dr. oec. Dipl.-Volksw. Lothar Seyfarth. Für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre tatkräftige und sehr sachkundige Unterstützung gebührt ihnen besonderer Dank. 

Der Rat dankt außerdem Frau Anette Bender, die mit großer Sorgfalt und Geduld die technische Herstellung der Gutachtenbände bewältigte. Schließlich dankt der Rat Frau Sabine VanDen Berghe und Frau Annette Wessel für die Unterstützung der Arbeit des Rates in der Geschäftsstelle.

Wenn im Gutachten bei der Bezeichnung von Personengruppen, Gesundheitsberufen und anderen Kollektiven die männliche Form verwendet wird, so sind damit selbst­ver­ständlich Frauen und Männer gemeint. Die Verwendung der kürzeren männlichen Form dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit. 

Für Fehler und Mängel des Gutachtens trägt der Rat die Verantwortung.

Bonn, im Mai 2005

Gisela C. Fischer
Gerd Glaeske
Adelheid Kuhlmey
Karl W. Lauterbach
Rolf Rosenbrock
Peter C. Scriba
Eberhard Wille


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